Der Wildpark Schwarze Berge existiert seit 1969. Der Standort ist kein Zufall: Wald, Hügel, Heideflächen – genau das Terrain, auf dem viele unserer Arten ursprünglich vorkommen. Heute gehören rund 50 Hektar dazu, verteilt auf Gehege, Pfade, Lernorte und Rückzugsbereiche. Etwa hundert Tierarten leben hier, insgesamt um die tausend Individuen. Unser Anspruch ist einfach gesagt, aber aufwendig gelebt: Tierhaltung so zeigen, dass Verhalten sichtbar und respektvoll erklärt wird. Dazu gehören transparente Infos zu Fütterungen, Ruhezeiten und saisonalen Abläufen genauso wie klare Wegeführung und Plätze zum Innehalten.
Der Elbblickturm mit seinen 45 Metern ist nicht nur eine Aussicht, sondern ein Stück Kontext. Wer oben steht, versteht die Lage zwischen Stadt und Natur besser. Und der Park ist bewusst auf tägliche Nutzung ausgelegt. Wir sind 365 Tage geöffnet, mit Einlasszeiten, die sich an Tageslicht und Sicherheit orientieren. Das gibt Planungssicherheit für Tagesausflüge, Kita-Gruppen, Schulklassen und Firmen. Gleichzeitig achten wir darauf, belastende Spitzen zu entzerren. Das gelingt mit wiederkehrenden Punkten wie Flugschau und Schaufütterungen, die den Besuch strukturieren und Fragen direkt vor Ort beantworten.
Nachhaltigkeit heißt bei uns nicht, irgendwo eine Tafel aufzuhängen. Wir investieren seit Jahren in Technik und Abläufe, die Energie sparen und Emissionen senken. Der Betriebshof wird seit 2012 durch Photovoltaik und Solarthermie mitversorgt. Dazu kommen kurze Wege, sparsame Beleuchtung, Holz aus Pflegearbeiten und ein Einkauf, der Verpackung reduziert. Klingt trocken, ist aber der Grund, warum wir auch in schwierigen Zeiten stabil bleiben. Für dich sichtbar wird das zum Beispiel an saisonal angepassten Zeiten und daran, dass wir Wartung vor Show stellen, wenn es nötig ist. Das ist manchmal unpopulär, aber richtig.
Wildpark heißt bei uns nicht „nur gucken“. Das Natur-Erlebnis-Zentrum bietet Ferienprogramme, Führungen und Aktionstage. Schulklassen arbeiten mit echten Materialien und klaren Aufgaben, statt nur Arbeitsblätter abzuarbeiten. Wenn du tiefer einsteigen willst, ist „Triff den Tierpfleger“ ein guter Einstieg: kurze Einblicke in Fütterung, Pflege, Training und Dokumentation. Das ist nah an der Praxis und beantwortet genau die Fragen, die auf den Wegen entstehen. Und falls etwas unklar bleibt, sag es einfach. Wir reagieren lieber direkt als über E-Mail-Schleifen.
Du willst konkrete Tipps? Komm rechtzeitig zur ersten Flugschau, wenn du mit Kindern unterwegs bist. Danach bleibt genug Luft, um ruhiger durch die Gehege zu gehen. Plane eine Pause am Waldhaus und nimm den Turm am späteren Nachmittag, wenn die Sicht oft klarer ist. Und leg dich nicht fest, alles „schaffen“ zu müssen. Lieber ein paar Dinge richtig ansehen und den Rest beim nächsten Mal. Dafür haben wir die Jahreskarten.
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